Erfolgs­erlebnisse in der Küche:
Unsere Experten­tipps zur Fleisch­zubereitung

Weil die Fleischherstellung unsere ganze Leidenschaft ist, ist uns die Zubereitung Ihres Stücks Fleisch nicht gleichgültig. Ganz im Gegenteil: Wir möchten, dass Sie zuhause in der Küche das Beste aus Ihrem Stück Fleisch herausholen. Deswegen stellen wir Ihnen hier eine Reihe nützlicher Tipps zusammen, mit denen Sie den Genuss steigern können. Langfristig werden Ihnen die Tipps in Fleisch und Blut übergehen :-)

Fleischbrühe nur langsam kochen, sonst verflüchtigen sich Aromastoffe und die Brühe verliert an Geschmack.

Nach dem Braten

Die Fleischstücke vor dem Anschneiden kurz ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft verteilen kann und beim Anschneiden weniger Saft austritt.

Saftiges Fleisch

Fleischstücke von Steak, Koteletts oder Schnitzel sind viel saftiger, wenn sie nicht zu dünn geschnitten, nicht geklopft und langsam zart rosa gebraten werden.

Mettendchen / Kohlwurst nur heiß werden lassen, nicht kochen!

Das perfekte Steak

Rare / blutig
Drucktest: weich / Kerntemperatur: 45-47°C

Medium rare / rosa blutig
Drucktest: weich aber nicht federnd / Kerntemperatur: 50-52°C

Medium / rosa
Drucktest: fest und federnd / Kerntemperatur: 55-60°C

Well done / durchgebraten
Drucktest: fest / Kerntemperatur: 64-70°C

Großes Bratenfleisch

Bratenfleisch im großen Stück am Tage vor dem Verbrauch garen, sofort abkühlen, in erkaltetem Zustand schneiden und kurz vor dem Genuss erwärmen. Heißes Fleisch lässt sich nämlich schlecht schneiden.

Salzen

Fleisch in Scheiben erst während des Bratens salzen. Sonst zieht das Salz zu viel Saft aus dem Gewebe und das Fleisch wird trocken und zäh.

Unsere Empfehlung

Besorgen Sie sich ein Stechthermometer! Nur so können Sie die Kerntemperatur Ihres Fleischs ermitteln und es perfekt servieren!

Fleisch mit dicker Fettschicht in wenig kochendem Wasser ohne Fettzusatz aufstellen. Das Fett beginnt zu schmelzen und dient als Bratfett, nachdem das Wasser verdampft ist.

Rinder-Beinscheibe ist nicht nur Suppenfleisch. Man kann sie auch schmoren: 2 Stunden mit Zwiebeln in die Pfanne geben.

Fleisch schneiden

Fleisch immer quer zur Faser schneiden, denn so erhält man kurze, zarte Fleischfasern.

Schnitzel erst klopfen, wenn es verwendet wird. Sonst verliert es zu viel Saft.

Fleisch beim Braten, Schmoren oder Grillen niemals mit einer Gabel einstechen, damit kein Saft heraus fließt. Zum Wenden immer eine Grillzange benutzen.

Wiener Würstchen max. bis 80°C in Wasser erhitzen, damit sie nicht aufplatzen. Etwas Salz ins Wasser, damit sie nicht an Geschmack verlieren.

Das Anbraten

Fleischstücke immer bei relativ hoher Temperatur rasch und rundherum anbraten, denn so karamellisieren die Oberflächenproteine und es entsteht eine schmackhafte Kruste und der Saft bleibt im Fleisch.

Grobe Bratwurst und Grillschnecken in nicht zu heißem Fett anbraten. Sie platzen sonst auf!

Bratensoße

In den letzten 15 Minuten der Bratzeit Zwiebeln mitbräunen, um der Soße mehr Bräunung und Aromen zu verleihen.

Fleisch mit Schwarte mit einem Teelöffel Zucker ansetzen. Der Zucker karamellisiert durch die Hitze und färbt die Soße braun.